Motor             

Kurzbeschreibung:

Erforderliche Motorleistung

Erneuerung des Wellenlagers

Motoreinbau

 

Erforderliche Motorleistung

Nach Berechnung der Firma Nanni benötigt eine Grinde genau 11,3 PS um die Rumpfgeschwindigkeit zu erreichen. Wir entschlossen uns daher zum Kauf eines 15 PS Motors, um noch ein wenig Reserve für Fahrten gegen Wind und Welle zu haben. Eine Motorisierung, die sich inzwischen als völlig ausreichend erwiesen hat.

 

 

 

 

Erneuerung des Wellenlagers

Das Wellenlager im Wellenbock sollte auf jeden Fall gleich mit erneuert werden. Später ist dies nur noch nach Ausbau des Motors möglich. Zunächst wird die Welle gezogen. Danach werden eventuell vorhandene Sicherungsschrauben gelöst und das Lager mit einem Sägeblatt in Längsrichtung geteilt.

Jetzt kann das Lager mit einem Rohr ausgehämmert werden. Im Anschluss muss der Wellenbock sorgfältig geschliffen werden.

Das neue Wellenlager mit Messingbuchse hat einen Außendurchmesser von 38,1 mm für eine 25 mm Welle.

Der Einbau des tiefgekühlten Lagers erfolgt am Besten mit einem passenden Abzieher (genauere Infos erfragen). Nach der Erwärmung dehnt sich das Lager so sehr aus, dass es bombenfest eingepasst ist.

Vor dem Einsetzen der Welle fetten!!

Motoreinbau

Wir haben uns für einen gebrauchten Nanni mit 15 PS entschieden. Das größte Problem beim Einbau bestand darin, den Motor auf die Welle auszurichten. Wir mussten ihn dafür öfter wieder in den Salon zurück ziehen, da das Motorfundament in unserem Falle erhöht werden musste. Das Ausrichten ist uns auch ohne Messuhr gut gelungen. Wichtigstes Werkzeug ist dabei eine Abstandslehre für die Ventileinstellung. Wir haben zunächst die Gleitringdichtung und die Bullflex auf die Welle montiert. Die Welle haben wir dann mit kleinen Keilen akkurat mittig in der Wellenbuchse fixiert. Auf diese Weise hatten wir einen Fixpunkt auf den wir den Motor nun ausgerichtet haben. Mit der Abstandslehre haben wir sichergestellt, dass das Getriebe in alle Richtungen den gleichen Abstand zur Bullflex hat. Dafür mussten wir den Motor in der Höhe über die Fußschrauben und in der Längs und Querrichtung durch verschieben ausrichten. Als alles passte haben wir die Motorfüße am Fundament festgeschraubt. Diese Arbeit hat uns ca. 5 Std. gekostet. Die Welle ist allerdings auch nach zwei Jahren exakt mittig in der Buchse. Der Motor läuft sehr ruhig und vibrationsfrei.

(Foto des Motors)

 

Thomas Licht