Stevenrohrabdichtung

Da die Simmeringe der alten ölgeschmierten Dichtung (wohl das Original von 1985) defekt waren, war eine Erneuerung fällig. 25mm Wellendurchmesser sind nicht das Problem, die 38mm Stevenrohrdurchmesser aber. Hinzu kommt das sehr kurze Stück (ca. 20cm) vom Stevenrohr zum Motorflansch. Wir haben uns für die bewährte (über 100000fach verkaufte) und preiswerte (160DM) Volvo-Penta Gummistopfbuchse entschieden, den zu großen Durchmesser haben wir mit einen dicken Schrumpfschlauch adaptiert.

Jan Sticklus

 

Wir haben uns für den Einbau einer wassergeschmierten Wellenabdichtung ( Gleitringdichtung) entschieden. Da die Welle 25 mm Durchmesser hat, muss das Maß für den Balg 25-30 mm, für den  Sitz auf dem Wellentunnel  35 - 43 mm betragen.

Thomas Licht

Wellenkupplung

Die Centaflex

Bei der Gelegenheit haben wir auch gleich die alte starre Yanmar-Wellenkupplung gegen eine flexible von Centaflex ausgetauscht. Durch die geringe Länge zwischen Getriebeabtriebsflansch und Welle sowie den relativ kleinen Abstand zum Bootsboden kam in unserem Fall nur der Centaflex Typ CF-AM-12-K-2.2-25 in Frage.

Jan Sticklus

 

 

Die Bullflex

Der Einbau einer flexiblen Wellenkupplung ist trotz des Preises von ca. 500,- DM unbedingt zu empfehlen. Sie verbindet die Schraubenwelle mit dem Wendegetriebe des Motors.

Um Schwingungen zu dämpfen steht der Motor in einer Yacht in der Regel auf flexiblen Motorstützen, deren Gummi sich verformen kann. Um die daraus resultierenden Motorbewegungen auszugleichen ist der Einbau einer flexiblen Kupplung notwendig.

Die Bullflex Kupplung kann bis zu 2° Wellenabweichung ausgleichen.

Sehr günstig beim Selbsteinbau der Maschine. Durch das eingebaute Staudrucklager werden axiale Schwingungen und Schläge wirkungsvoll gedämpft und vom Antriebssystem ferngehalten.

Das Schiff läuft bei uns unter Maschine jetzt sehr viel leiser und vibrationsärmer.

Thomas Licht